Das Diakoniearchiv
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg und die Evangelische Kirche der schlesischen Oberlausitz haben zum 01.01.2004 gemeinsam eine neue Kirche, die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gegründet. Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat die einheitliche Regelung der diakonischen Arbeit in ihrem Gebiet ab 01.01.2005 herbeigeführt.
Infolgedessen wurde das Diakonische Werk der schlesischen Oberlausitz e.V. in Görlitz aufgelöst. Der Liquidator des Diakonischen Werkes der schlesischen Oberlausitz e.V.i.L. beauftragte dokukonzept, sämtliche vorhandenen Unterlagen in einem Archiv zusammenzufassen.
Die Goldschmiede-Chronik
„Die Görlitzer Gold- und Silberschmiede und ihre Vereinigungen von 1901 bis 2001/07“ ist eine Dokumentation der besonderen Art. Gute Planung und deren konsequente Umsetzung führten zum Erfolg. Die Autoren Lothar Voigt und Klaus Jürgen Beil hatten es sich zum Ziel gesetzt, anstelle einer drögen Aneinanderreihung von Jahreszahlen eine interessante, abwechslungsreiche und ansprechende Dokumentation zu erstellen, in der die Geschichte der Gold- und Silberschmiede der Region auch für Branchenfremde in nachvollziehbarer Weise dargestellt wird.
Projekt "Spurensuche"
Als der jetzige Eigentümer das Anwesen im Jahr 2002 übernahm, war die Zeit noch nicht reif, um sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Aufbau und Festigung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes hatten Priorität.
Inzwischen hat sich der landwirtschaftliche Betrieb erfolgreich etabliert, seine Produkte werden deutschlandweit nachgefragt. Einzelne Arbeitsbereiche werden ausgebaut, neue Arbeitsplätze entstanden. Die Vergangenheit ist allgegenwärtig. Auch den Mitarbeitern ist bewusst, dass sie sich auf historischem Boden bewegen. Das wird schon beim Anblick des Gutshauses mit dem Wappen über dem Eingang deutlich.
Sportgeschichte
Viele Sportvereine können auf eine lange Tradition zurückblicken. Das gilt auch für den Niederschlesischen Sportverein Gelb-Weiß Görlitz. Drei Vereins-Veteranen waren der Bitte des gegenwärtigen Vorsitzenden der Handballabteilung gefolgt und und begannen mit der Erarbeitung einer Chronik, welche die Zeit von der Gründung bis zur Wende 1990 umfasst.
Die Kirchgemeinde
Das Archivgut der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Sohland am Rotstein wurde bislang an zwei Standorten verwahrt. Bei den Archivalien handelt es sich um geschichtsträchtige Aktenbündel, um mit losen Blättern gefüllten Mappen, um Gesetzblätter und Fachzeitschriften, um Fotos und Bücher.
Hugo Stinnes (1870-1924) war wohl einer der außergewöhnlichsten Unternehmerpersönlichkeiten seiner Zeit. Sein Name ist den Menschen im Ruhrgebiet auch heute noch ein Begriff. Was mit Rheinschifffahrt, Kohle und Stahl begann, wuchs schließlich zu einem Unternehmens-Imperium von geradezu gigantischen Ausmaßen an, welches 1923 1664 selbstständige Unternehmen, 2890 Betriebsanlagen und unselbstständige Teilbetriebe umfasste, mithin 4554 Betriebe mit Zehntausenden Beschäftigten
Gingen infolge des Ersten Weltkrieges Besitzungen verloren, hielt ihn das nicht davon ab, weiter zu expandieren. Stinnes agierte weltweit. Er gebot über Banken, Ziegeleien, Buch- und Zeitungsdruckereien, Mineralöl-Raffinerien, Glasfabriken. Stinnes besaß Maschinenfabriken und Kraftwerke. In seinen Unternehmen wurden Fahrräder, Schreibmaschinen, Autos und Lokomotiven gebaut.